Tierschutzinfos - TVAV

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Urlaub und Streuner (Strassentiere)
 
Was tun, wenn Sie in den Ferien im Ausland verletzte, kranke und hungrige Hunde und Katzen sehen und helfen möchten?

Es beginnt schon vor Ihrer Abreise in die Ferien. Informieren Sie sich über Tierschutzvereine, Tierschutz-Organisationen und Tierärzte im Internet in der Region Ihres Reisezieles.

Mit Suchbegriffen wie Tierheim, Tierschutzverein, Animal Shelter, Animal Rescue, Animal Welfare, Tierarzt, Veterinär, etc. und Ortsangabe (Stadt, Region, Provinz) finden Sie eine Anlaufstelle mit örtlicher Unterstützung falls Sie einem bedürftigen Tier an Ihren Urlaubsziel helfen möchten.

Füttern von Streunern (Strassentieren) im Restaurant und Hotel :
Falls Sie Hunde und Katzen vor Ort füttern möchten, so beachten Sie bitte folgendes:
Im Restaurant sollten Sie auf keinen Fall vom Tisch weg füttern, die Tiere gewöhnen sich schnell daran und der nächste Gast an Ihrem Tisch ist womöglich kein Tierfreund und beschwert sich beim Restaurantmanager darüber. Im besten Fall  wird das Tier nur verjagt, wenn das Tier höchstwahrscheinlich wieder zurück kommt, weil es Hunger hat, so wird es geschlagen oder vergiftet.

Füttern Sie das Tier nur ausserhalb des Restaurants an einer ruhigen Stelle und weg vom Strassenrand.

Das gleiche gilt für Ihre Hotelunterkunft, bitte nicht in der Hotelanlage füttern, ausser das Hotelmanagement erlaubt es ausdrücklich.
Hier gilt das gleiche wie im Restaurant, wenn sich ein nächster Hotelgast über das Tier beschwert, dann wird es vertrieben, geschlagen oder vergiftet.

Wichtig:
Wenn Sie Tiere füttern, bitte nicht mit Lebensmittel vom Hotelbuffet, diese Esswaren sind nicht für Tiere geeignet und das Hotel sieht es auch nicht gerne.
Gehen Sie in ein Lebensmittelgeschäft / Supermarkt und kaufen Sie Tierfutter oder gehen Sie zu einem Tierarzt der meistens auch Tierfutter verkauft.

Wichtig:
Falls Sie ein Tier von Ihrem Ferienort in die Schweiz nehmen möchten, so informieren Sie sich zuerst über die gesetzlichen Einfuhr vorschriften, da gewisse Tiere mit z.B. verkürztem oder fehlenden Schwanz sowie beschnittenen Ohren nur mit tierärztlicher Bescheinigung, dass es sich um einen notwendigen Eingriff gehandelt hat (bedingt durch Unfall, Krankheit oder angeboren), eingeführt werden können, ohne ein entsprechendes Dokument  kann es sein, dass das Tier an der Schweizergrenze nicht eingeführt werden kann und es zur Tötung von Amtes wegen kommt.

Die Mitnahme eines „Streuners“ will gut überlegt sein, da es zuerst „sozialisiert“ werden muss und in einem anderen Klima als der Schweiz aufgewachsen ist.
Wenden Sie sich unbedingt an einen örtlichen Tierschutzverein im Ferienland, die meisten haben Erfahrung in solchen Angelegenheiten.

Die beste Lösung sind Kastrationen vor Ort zu finanzieren mit einer Geldspende. Sie verhindern damit zukünftiges Tierleid und helfen die Strassentierpopulation unter Kontrolle zu halten. Die Tiere sind ja meistens schon geschwächt und dann noch Welpen oder Kitten zu ernähren führt oft zur Erschöpfung der Tiermutter.


Hinweise zu Tiereinfuhr Vorschriften in die Schweiz:

Einfuhrbestimmungen für die Einreise in die Schweiz mit Pflanzen oder Tieren. Welche Zollbestimmungen sollten Sie beachten, um mit Ihrem Hund zu reisen
 
Möchten Sie mit Ihrem Haustier verreisen oder im Ausland exklusive Souvenirs, Pflanzen oder Lebensmittel für sich und Ihre Freunde zuhause kaufen?


Urlaub, Tiershows und Restaurants

 
 
Elefantenreiten:

Leider ist Elefantenreiten eine sehr tierquälerische Angelegenheit und in fernen exotischen Ländern weitverbreitet.
 
Die Elefanten, fast ausschliesslich weiblicher Natur sind im sogenannten „Elefantencamp“ an Ort und Stelle fast ihr ganzes Leben an einer Metallkette an den Beinen festgemacht und müssen mit dem Mahut (Elefantenführer) den ganzen Tag auf Touristen warten die reiten möchten. Nur während des Reitens werden die schweren Metallketten gelöst.
 
Den schweren Sattel, in meistens schlechtem Zustand,  auf dem dann die Touristen sitzen, müssen die Elefanten den ganzen Tag tragen. Die Wirbelsäule der Elefanten wird dadurch massiv geschädigt.
 
Beim Reiten kommt dann der Holzstock mit dem spitzen Metallhaken durch den Mahout zum Einsatz. Der Mahout gibt den Richtungsbefehl mittels diesem unter den Ohren wo die empfindlichste Stelle des Elefanten ist, durch den Druck, resp. Schmerz geht dann der Elefant in die gewünschte Richtung.
 
Dass Elefanten überhaupt zum Reiten verwendet werden können, wird ihnen schon im Kindesalter der Wille auf meist brutale Art gebrochen.

Als Alternative zum Elefantenreiten bietet sich der Besuch in einer „Elefanten Sanctuary“ wo Elefantenreiten verboten ist. Bei einem Besuch in einem tierfreundlichen Camp besteht oftmals die Möglichkeit Elefanten zu füttern und auch zu waschen, in solch guten Camps bestehen oftmals auch Übernachtungsmöglichkeiten, so lernen Sie das Elefantenleben besser kennen als bei einem inszenierten, monotonen Elefantenritt.

Folgende Parks sind aus heutiger Sicht zu empfehlen, bitte informieren Sie sich im Internet. Parks/Camps die Reiten anbieten sollten Sie meiden.

www.elephantnaturepark.org Provinz Chiang Mai, Nordthailand
www.green-elephantsanctuarypark.com Insel Phuket, Südthailand
www.khaosokelephantsanctuary.com Khao Sok,  Südthailand
www.elephanthills.com Khao Sok, Südthailand

Tiershows :

Beim Besuch von Schlangen-  und Krokodil Shows unterstützen Sie leider ebenfalls Tierquälerei, die Tiere werden meistens schlecht gehalten, den Schlangen werden die Giftzähne gezogen und den Tieren werden täglich Beruhigungsmedikamente verabreicht.

Affenshows sind ebenfalls nicht selten problematisch, die Tiere werden nach der Show an Ketten und in kleinen Käfigen gehalten. Dass die Tiere überhaupt die unnatürlichen „Kunststücke“  wie Gitarre spielen, Cola trinken, den Clown machen, etc. für die zahlenden Touristen aufführen, werden sie beim Training geschlagen oder sie bekommen kein Wasser und kein Futter, aus Angst machen die Tiere dann das vom Dompteur befohlene Kunststück.

Machen Sie keine Fotos von exotischen Tieren und Tierbabys die Ihnen gegen eine Geldforderung von „Strassenhändler“ angeboten werden.
 
Es handelt sich meistens um Eidechsen (Leguane), Affenbabys, Tigerbabys, Schlangen, geschützte Vögel, etc. Diesen Wildtieren werden täglich Beruhigungsdrogen verabreicht und die Tierhaltung ist meistens katastrophal, diese „Geschäftsform“ ist oftmals verboten, wird aber leider nicht bestraft.

Es ist an Ihnen, lieber Tierfreund, nein zu sagen und auch andere Touristen vor Ort aufzuklären zum Wohl der misshandelten Tiere.

Restaurants und exotische Speisekarten:

Meiden Sie Restaurants in denen exotische- oder Haustiere auf der Menükarte stehen, wie z.B. Krokodilfleisch, Haifischflossen Suppe (Shark Fin Soup), Schlangenfleisch, Delphinfleisch,  etc. sowie  Hunde- und Katzenfleisch.

Gerade Haifischflossensuppe ist etwas vom schlimmsten, da den Haifischen die Flosse lebendig abgeschnitten und der Haifisch dann von den Fischern wieder ins Wasser geworfen wird, wo er elendiglich langsam schwimmunfähig verblutet und stirbt. Jedes Jahr werden gemäss WWF weltweit etwa 70 Millionen Haifische abgeschlachtet. Haifischflossensuppe wird mehrheitlich in China Restaurants angeboten. Gemäss WWF ist China der grösste Händler von Haifischflossen.

Haifische gibt es etwa seit 450 Millionen Jahren, doch wenn das Massaker an den Haien so weitergeht, so sieht es schlecht aus für diese Spezies.



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