„Aktuelles von Augusto aus Madeira 2026“
Immer wieder erreichen uns Meldungen aus Madeira von Augusto, mal gute und dann wieder sehr schlechte Nachrichten.
Tierschutz in Madeira ist keine einfache Sache. Schon von den topographischen Gegebenheiten aus. Daher ist es auf Grund dieser Tatsache nicht möglich eine grosse Kastrationskampagne innert wenigen Tagen durchzuführen.
Es braucht viel Zeit um in die einzelnen kleinen Dörfer mit teilweise abenteuerlichen kurvigen und steilen Strassen zu gelangen.
Madeira ist vor etwa 5 Millionen Jahren durch mehrere Vulkanausbrücke im Atlantik entstanden und hat eine Fläche von 741 km2, von der Küste auf null Meter geht es hinauf bis zum Hochmoor Paul da Serra auf 1500 Meter über steile kurvige Strassen mit vielen Tunnels. Der höchste Berg ist der Pico Ruvio mit 1862 Meter ü.M. Madeira gehört zu Portugal.
Aber wir haben ja zum Glück unseren einheimischen Augusto der jede freie Minute für die Tiere hergibt.
Auch fordert der immer mehr zunehmende Verkehr auf der Insel Madeira nicht zuletzt bedingt durch den expandierenden Tourismus immer mehr verletzte und getötete Tiere. Den getöteten Tieren kann man nicht mehr helfen aber den verletzten schon und da kümmert sich Augusto wo immer möglich darum.
Leider ist Tierschutz auf Madeira für zahlreiche Bewohner um es nett zu sagen, immer noch unbekannt oder ein Fremdwort.
Als gebürtiger «Maderense» kennt er die Mentalität in Madeira und spricht neben portugisisch auch deutsch und englisch und er setzt sich unermüdlich für das Wohl der Tiere ein.
Den Augusto unterstützen wir vom TVAV mit dem Nötigsten wie Tierfutter und tiermedizinische Bedürfnisse in örtlichen Kliniken und natürlich Kastrationen wo möglich.
Wir haben grosses Vertrauen in Augusto und werden Ihn auch weiterhin unterstützen auch Dank Ihrer Spende lieber Tierfreund.
Im TVAV arbeiten alle ehrenamtlich, es werden keine Saläre oder Entschädigungen bezahlt, ebenso keine Reisekosten, alle Spendengelder werden zu 100% für den Tierschutz verwendet.
Herzlichen Dank im Namen des TVAV und allen freiwilligen Helfern
Rolf Keller